Dienste, die gebaut wurden, um deine Daten zu schützen, statt sie zu sammeln, bewertet mit derselben Methode wie alle anderen. Wähle eine Kategorie, um die Optionen zu vergleichen.
E-Mail
Verschlüsselte E-Mail, die der Anbieter nicht lesen kann.
Verbirg deine IP-Adresse vor Websites und deinem Internetanbieter.
Was ein VPN kann und was nicht
Verbirgt deine IP-Adresse und deinen ungefähren Standort vor den Websites, die du besuchst.
Verbirgt vor deinem Internetanbieter und anderen Personen im öffentlichen WLAN, welche Websites du besuchst.
Verhindern, dass Google, Meta oder jede andere Website, bei der du angemeldet bist, alles sieht, was du dort tust.
Tracking durch Cookies, Browser-Fingerprinting oder Apps auf deinem Handy verhindern.
Dich anonym machen: Der VPN-Anbieter sieht nun, mit welchen Websites du dich verbindest, du verlagerst dein Vertrauen also von deinem Internetanbieter zu ihm.
Ein VPN ist ein nützliches Werkzeug, aber für sich genommen kein Schutz der Privatsphäre. Am wichtigsten ist, einen Anbieter zu wählen, dessen No-Logs-Versprechen unabhängig geprüft wurde, und seine Vorgeschichte anzusehen: Manche bekannten VPNs hatten Sicherheitsvorfälle, die sie spät offengelegt haben, oder Eigentümer mit einer Vergangenheit in der Adware-Branche.
Die privateste Option: Betreib es selbst, dann hat kein Unternehmen deine Daten. Diese kostenlosen Open-Source-Werkzeuge ersetzen Dienste von Big Tech, aber für Updates und Backups bist du selbst verantwortlich.
KI-Chat
Ollama
Etwas technisches Wissen
Führt offene KI-Modelle (von Mistral, DeepSeek, Google, Meta und anderen) auf deinem eigenen Computer aus, mit einer Desktop-Chat-App für Mac und Windows. Wenn du lokale Modelle nutzt, bleiben deine Eingaben und Antworten auf deinem Rechner, und es funktioniert ohne Internetverbindung, sobald ein Modell heruntergeladen ist. Kostenlos und Open Source.
Der Haken: Lokale Modelle sind kleiner und langsamer als die großen Cloud-Assistenten. Du brauchst einen einigermaßen leistungsstarken Computer und musst ein Modell wählen, das in seinen Speicher passt. Ollama bietet auch optionale „Cloud“-Modelle an (ihre Namen enden auf -cloud); diese senden deine Eingaben an die Server von Ollama, bleib also für volle Privatsphäre bei lokalen Modellen.
Eine selbst gehostete App zur Sicherung von Fotos und Videos, die sich sehr nach Google Fotos anfühlt, mit automatischem Handy-Backup, Alben, Teilen, Gesichtserkennung und Suche. Die KI-Funktionen laufen auf deinem eigenen Server, kein Unternehmen sieht also deine Fotos (die Karte lädt allerdings Kacheln vom Server von Immich, der deine IP-Adresse sieht, aber nicht deine Fotos). Kostenlos und Open Source.
Ersetzt: Google Fotos, iCloud-Fotos, Amazon Photos
Der Haken: Du brauchst einen Heimserver oder ein NAS und solltest mit Docker einigermaßen vertraut sein. Für Backups bist du selbst verantwortlich: Wenn die Festplatte deines Servers ausfällt und du sie nicht anderswo gesichert hast, sind deine Fotos weg.
Ein selbst gehosteter Ersatz für Cloud-Speicher, Kalender und Kontakte, mit Synchronisations-Apps für Computer und Handy. Auf deinem eigenen Server entscheidest du, wo deine Dateien liegen und wer darauf zugreifen kann. Open Source, mit optionalen Ende-zu-Ende-verschlüsselten Ordnern.
Ersetzt: Google Drive, OneDrive, Dropbox, iCloud Drive, Google Kalender
Der Haken: Es selbst zu betreiben heißt, es aktuell und sicher zu halten, besonders wenn es aus dem Internet erreichbar ist. Wenn du stattdessen einen Nextcloud-Hosting-Anbieter nutzt, vertraust du diesem Anbieter deine Daten an.
Betreib deinen eigenen Passwortserver und nutze damit die normalen Bitwarden-Apps. Die offizielle Variante ist der eigene Server von Bitwarden, den es jetzt auch als schlanke „Lite“-Version in einem einzigen Container für den Heimgebrauch gibt. Vaultwarden ist eine beliebte, schlanke Alternative aus der Community. In beiden Fällen bleibt dein Tresor durch die Apps Ende-zu-Ende-verschlüsselt.
Ersetzt: LastPass, 1Password, Google Passwortmanager, iCloud-Schlüsselbund
Der Haken: Die meisten Menschen brauchen das nicht: Schon der reguläre Dienst von Bitwarden kann deine Passwörter nicht lesen. Selbst zu hosten gibt dir vor allem Kontrolle darüber, wo der verschlüsselte Tresor liegt. Wenn dein Server ohne Backup ausfällt, gibt es kein Unternehmen, das dir hilft, deine Passwörter wiederherzustellen. Vaultwarden ist inoffiziell und stammt nicht von Bitwarden.